Ein Rundgang zwischen Monstern – die Ausstellung „SOS-Brutalismus – Rettet die Betonmonster“ von Christopher Höllerer

Abb_1 Schampus

Champagnerflasche am Eingang der Ausstellung, Bild: Instagram: strohwadl (2017)

Semantischer Schampus

Wer die Ausstellung „SOS-Brutalismus“ des Deutschen Architekturmuseums (DAM) besucht, wird am Eingang mit einer Flasche Schampus begrüßt. Nein – auch wenn sich das Museum bei dieser Ausstellung mit der vollen Ladung Hashtags und dem schnittigen Titel recht erfolgreich bemüht, das Publikum reinzuholen – ganz so dekadent geht es dann doch nicht her. Die Flasche steht dort, um den Begriff „Brutalismus“ gleich zu Beginn der Ausstellung positiv zu konnotieren. Die deutliche Abgrenzung zum FalseFriend[i] „brutal“ ist an dieser Stelle für den Laien wichtig und der Vergleich zum trockenen Champagner mit dem Label „brut“ unterstreicht, das dem Hilfsgesuch einer Artenschutzkampange gleichende Statement: Die Betonmonster sind eine wertvolle (aber bedrohte) Art!

#Betonperle

Die erwähnten Hashtags wie #SOSBrutalism auf Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und Pinterest führen auf das bereits seit Oktober 2015 laufende Projekt „SOS Brutalismus“ zurück, das auf der Website http://www.sosbrutalism.org die entsprechenen Gebäude katalogisiert und versucht ein Bewusstsein für die Baukultur und Schutzwürdigkeit dieser unliebsamen Bauten zu schaffen.[ii] Mit den neuen Hashtags #Betonperle und #FFM will man den Besucher zum Mitgestalter der Ausstellung machen: Er soll die Frankfurter „Betonmonster“ ausfindig machen und posten, und kann somit selbst einen Beitrag zur Ausstellung leisten.

Mehr als Beton

Die Benutzung des Begriffs „Betonmonster“ im Untertittel der Ausstellung ist dabei wohl so naheliegend wie fehlinformierend, denn Brutalismus ist eben nicht gleich Beton, auch wenn die Mehrzahl brutalistischer Bauten aus Beton entstand. So merkte Peter Smithson (Mitbegründer des Begriffs) 2003 in einem Interview an, dass es dem Brutalismus eben nicht auf den Baustoff als Solches, sondern auf seine jeweiligen Qualitäten, das heißt auf seine Wirkung ankäme.[iii] Diese Ungleichung wird, auch wenn man von der Champagnerflasche ein paar Schritte weiter zur Infotafel der Hunstanton School schreitet, nicht verdeutlicht. Die Schule, die gemeinhin als Mutter aller brutalistischen Bauten gesehen wird, wurde von den britischen Architekten Peter und Allison Smithson nämlich nicht aus Beton, sondern aus Ziegeln und Stahl erbaut.[iv] Das wird auf dem präsentierten Foto der offenliegenden Abflussrohre unterschlagen, auch wenn es die „brutalistische Ethik“ der Beiden eindrucksvoll unterstreicht. Doch um die zugrundeliegende Ethik einer materiellen Ehrlichkeit in der Architektur, und wie man diese im Zeitalter von Wärmedämmverbundsystemen aus Styropor und Verblendmauerwerk bewerten könnte, geht es der Ausstellung nicht. Denn auch wenn der Widerspruch vom brutalistischen „As-found-Gedanken“ zu nachträglich manuell bearbeitetem Beton wie er von Paul Rudolph für die Architekturfakultät in Yale eingesetzt wurde, bei einer Führung durch die Ausstellung erwähnt wird, wird nicht näher darauf eingegangen.[v]

Dabei hätte es für die ansonsten sehr digitalaffine Ausstellung durchaus Möglichkeiten gegeben, die Ethik auch anhand eines Beispiels fernab von Architektur zu erläutern. Gemeint ist das sogenannte brutalistische Web-Design. So bietet Pascal Devill, Partner einer Züricher Kreativagentur, auf der Website http://www.brutalistwebsites.com einen Überblick entsprechender Inhalte. Dort ist zu lesen: „In its ruggedness and lack of concern to look comfortable or easy, Brutalism can be seen as a reaction by a younger generation to the lightness, optimism, and frivolity of today’s web design.“[vi] Damit möchte Devill wohl auf die Gemeinsamkeiten junger Webdesigner in Auflehnung gegen den modernen Einheitsbrei im Web und dem Team Ten, das sich gegen das Dogma der modernen Architekur der CIAM auflehnte, wodurch verschiedenste neue Stile, wie Brutalismus, Strukturalismus und Metabolismus entstanden, anspielen. Und wer sich beispielsweise den Internetauftritt des Offenbacher Techno-Clubs Robert Johnson ansieht, versteht was gemeint ist.

Die Schönen und die Biester

Abb_3 Zitate

Zitate und Skulpturen im DAM, Foto: Christopher Höllerer

Folgt man dem Flur, so findet man wieder – Beton. Diesmal innatura in Form von Modellen skulpturaler, brutalistischer Bauten aus der ganzen Welt, die die TU Kaiserslautern für das DAM angefertigt hat. Darüber befindet sich jeweils ein Farbfoto des grauen Riesen und Zitate aus Negativschlagzeilen über ganz andere deutsche Betonbauten. So stehen dort Äußerungen wie die des ehemaligen Kanzlers Helmut Schmidt „Weg von den Betonklötzen“ bezogen auf Baupläne aus den 70ern für Bonn direkt über den Modellen zweier eindrucksvoller Bauten aus Italien und Israel.[vii] Man fragt sich, ob das Museum die Auffassungsgabe des Betrachters hier herausfordern oder die These der vollkommen zu unrecht verteufelten Betonmonster etwas plump untermauern wollte. Sicher wäre es aufschlussreicher, wenn man zu den Zitaten die jeweiligen Gebäude zeigen würde und es so dem Betrachter überließe, sein eigenes Urteil über die Rechtfertigung solch herber Worte zu fällen. So hätte man zum Zitat des Spiegels, der das Kröpcke-Center in Hannover als „Gebäude von brutaler Häßlichkeit“ bezeichnet, durchaus das unten stehende Bild des inzwischen abgerissenen Einkaufszentrums zeigen können, doch dafür war dessen Formensprache den Kuratoren eventuell nicht „schön“ genug. Stattdessen läuft es auf eine recht plakative Gegenüberstellung von Gesagtem A und Gezeigtem B hinaus.

Kröpcke (Hannover)

Das inzwischen abgerissene Kröpcke-Center in Hannover 1984, Foto: Axel Hindemith / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de;

Wellpappe soweit das Auge reicht

Den größten Teil der Ausstellung bilden jedoch nicht die skulpturalen Betonmodelle, sondern eindrucksvolle Modelle im Maßstab 1:10 aus brauner Wellpappe, die zwar nicht die raue Haptik des Baustoffs wiedergeben, aber dafür durch ihre Größe, überzeugen können. So wird auch die Konstruktion besser verständlich.

Abb_5 Pappmodelle

Monströse Pappmodelle, Bild: #SOSBrutalism (2017). auf Tumblr.

Grundrisse und Schnitte, die das Raumprogramm der Bauten verdeutlichen könnten, sucht man hier jedoch meist vergebens.[viii] Schade ist außerdem, dass einige der Modelle wie das der inzwischen abgerissenen Mega-Struktur RobinHoodGardens vollkommen unkommentiert bleiben. Stattdessen ensteht ein eher verwirrender Wandelgang von Bauten aus aller Welt, teils als Plakat, teils als Modell, teils kombiniert. Auch die Einordnung in den historischen Kontext bleibt beim Museumsbesuch fragmenthaft. Der Griff zum sehr gelungenden Begleitband „SOS – Brutalismus Eine internationale Bestandsaufnahme“, sowie zum Buch „SOS Brutalismus Beiträge des internationalen Symposiums in Berlin 2012“ ist daher für Interessierte sehr empfehlenswert. Als ablesbare Aussage der Ausstellung bleibt die Vielfalt des Brutalismus, doch von einem Überblick, zu dem auch ein über eine Länderkategoriserung hinausgehender Ordnungsansatz gehören sollte, kann hier nicht die Rede sein.

Metabolistisch, Strukturalistisch, Brutalistisch?

Dabei werden wichtige und besser differenzierende Begrifflichkeiten wie der Metabolismus bei enstsprechenden Bauwerken wie dem Rundfunkzentrum Yamanashi von Kenzo Tange zwar sinnhaft erklärt, aber nicht benannt. Wahrscheinlich wollte man dem Besucher nicht zuviel Architekturtheorie zumuten, doch vielleicht wäre es für das Verständnis und im Sinne des Bildungsauftrags eines Museums sogar sinnvoll gewesen ein paar Begrifflichkeiten zu verwenden, um Überschneidungen deutlich zu machen. Schließlich muss nicht jeder metabolistische Bau, bei dem es abgeleitet vom englischen Wort für Stoffwechsel „metabolism“ um die Idee geht, das Prinzip organischen Wachstums auf Städtebau und Architektur zu übertragen, auch brutalistisch sein. Doch durch die Zusammenkunft im Team Ten, kam es dazu, dass die Intention der Smithsons, die Struktur eines Gebäudes vollkommen zu entblößen und dabei soweit wie möglich auf Innenausbau zu verzichten,[ix] Einfluß auf die metabolistischen Ansätze Kenzo Tanges nahm.

Ob der Nakagin Capsule Tower von Kisho Kurokawa mit seinen theoretisch austauschbaren Modulen als Paradebeispiel des Metabolismus auch dem Brutalismus zuzurechnen ist, liegt im Auge des Betrachters. Dass er ein bedeutendes Bauwerk darstellt und sich daher trotz seines desolaten Zustands, der von Kirsten Dirksen in einem Video auf Youtube veröffentlicht wurde,[x] zu Recht in die Ausstellung schützenswerter Bauten einreiht, dürfte wohl niemand bestreiten.

Doch nicht nur zum Metabolismus, sondern auch zum Strukturalismus gibt es Überschneidungen. So ist auch das Waisenhaus in Amsterdam von Aldo van Eyck (Gründungsmitglied des Team Ten), das als Musterbeispiel des Strukturalismus gilt, auf der Homepage von SOS-Brutalismus zu finden.[xi]

Bauten, die eine starke Symbiose aus Brutalismus und Strukturalismus vollziehen, sind zum Beispiel das Centraal Beheer in Apeldoorn, das den Nutzern ein nacktes, graues Inneres zu individuellen Ausgestalltung überlässt[xii] oder die über 20 Jahre hinweg stetig erweiterte Montessori-Schule in Delft. Bei Beiden handelt es sich um Bauten von Hermann Hertzberger, der inspiriert vom ethnologischen Strukturalismus von Claude Lévi-Strauss unter Strukturalismus in der Architektur mehr verstand als den wiederholten sich im äußeren Erscheinungsbild wiederspiegelnden Einsatz von Fertigbauteilen. Er sah Struktur als ein System – ein zusammenhängendes Gefüge von Werten, bei dem die verschiedenen Zwischenbeziehungen in Regeln festgelegt sind, wobei aus genau diesen Regeln paradoxerweise Gestaltungsspielraum entsteht. Und entwickelte daraus architektonische Strukturen im Sinne von Großformen, die sich mit wenig oder gar keiner Veränderung für verschiedene Situationen eignen, weil sie immer wieder neue Möglichkeiten für neue Nutzungen anböten.[xiii]

Kantoorgebouw_'Centraal_Beheer'

Modell des Bürogebäudes Centraal Beheer in Appeldoorn von H. Hertzberger, Het Nieuwe Instituut – Architecture Collection, https://www.flickr.com/photos/nai_collection/9771682195/

Mit der schwierigen Defintion des Brutalismus hat sich auch der Fotograf Denis Barthel für seine Bilderserie „Brutalist Berlin“ auseinandergesetzt.[xiv] Er entschied sich wohl ähnlich wie das DAM dafür „die klassische Definition von Reyner Banham, nach der die Transparenz des Grundrisses, die Zurschaustellung der Konstruktion, die Materialsichtigkeit sowie eine kompromisslose und radikale, „brutale“ Haltung essentiell sind“ zugunsten anderer Bauten zu weiten, wenn diese sich im brutalistischen Diskurs befinden.[xv]

Passend dazu stellte auch die Zeitschrift ARCHplus in ihrem Artikel „Brutalismus – eine Phantomdebatte?“ fest: „Seine theoretische Kodifizierung durch Reyner Banham oder durch Alison und Peter Smithson bleibt bis heute umstritten und widersprüchlich.“[xvi]

Zu Gute halten muss man dem Museum an dieser Stelle daher, dass ohnehin niemand so wirklich weiß, was Brutalismus ist oder wie es Stephan Bates ausdrückte: „Unter Brutalismus versteht jeder etwas Anderes. Wie bei vielen Bewegungen waren es auch hier Akademiker, Journalisten und die Architekten selbst, die den Begriff in der Geschichte verankerten. Den Brutalismus aber als einheitliche Bewegung zu betrachten, ist nicht nur schwer, sondern führt möglicherweise gar in die Irre.“[xvii]

Alles in einen Topf

Ähnliche Definitionsprobleme hat auch die wortverwandte „Art brut“ des Künstlers Dubuffet. So liest man auf http://www.artbrut.com etwa: „In the United States the term has come to hold too many meanings. The umbrella has become too large, and encompasses so many types of art that the good is in danger of being banished with the bad“.[xviii] Dieses „Alles-in-einen-Topf-Schmeißen“ ist also kein einzigartiges Phänomen.

Doch es führte beim Brutalismus dazu, dass, wie Werner Durth bemerkt, „das was einst so heroisch begann, bald in den Schatten massenhafter Bauproduktion minderer Qualität geriet“.[xix]

Die Ausstellung hilft zumindest nicht dabei, den Wirtschaftsfunktionalismus von exzellenten brutalistischen Bauten zu unterscheiden. Dafür könnten Bilder, wie die der Ludwig Fresenius Berufsschule in Griesheim der Ausstellung getrost fernbleiben, auch wenn sie eventuell den fleißigen Instagramer nach dem Motto „Maße statt Klasse“ zum Posten motivieren sollen.

Abb_8 Berufsschule

Foto der Ludwig Fresenius Berfusschule in der Ausstellung, Foto:

Sanieren statt ruinieren

Sinnvoller wären nach Ansicht des Autors eine differenziertere Betrachtung des Gebauten und eine Auseinandersetzung mit Sanierungsmöglichkeiten, denn „der ärgste Feind dieser Bauten ist ihre Verwahrlosung“.[xx] Fest steht, dass viele von ihnen in ihrem jetztigen Zustand langfristig nicht weiter genutzt werden können, denn jeder der einmal das Gebäude der Architekturfakültät der TU Darmstadt im Winter betreten hat, kennt die wärmetechnischen Mängel. Und auch wenn Festbetonrecycling möglich ist, ist Abriss unter ökologischen Gesichtspunkten wohl nie die beste Variante, wenn man bedenkt, wie viel Energie im Beton steckt. Dabei sind auch unorthodoxe Ansätze wie die von Arno Brandlhuber (Beispiel: Antivilla) zu überdenken.[xxi] Denn mit Hilfe von Beispielen wirtschaftlicher Sanierungierungskonzepte lassen sich Städte oder Eigentümer wahrscheinlich schneller von Abriss oder Verstümmelung abbringen.

Wachrüttelnd wäre vor diesem Hintergrund sicherlich auch das Beispiel einer nicht bestandsgerechten Sanierung, wie die der unten dargestellten „Feuerwache Suarez“ von Bodo Fleischer in Berlin, gewesen. Dort ging durch Isolierung, Putz und Farbe der Brutalismus verloren. Man könnte sagen: „Das Monster wurde gezahmt“. Und was ist trauriger, als ein verstümmeltes Monster ohne Krallen und Zähne?

Berlin-Charlottenburg Suarezstraße Feuerwache

Berlin-Charlottenburg Suarezstraße Feuerwache, Foto: By Fridolin freudenfett [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, from Wikimedia Commons

Der Duft von Beton

Dass Beton momentan irgendwie hipp ist, stellt das Museum am Beispiel eines Parfums mit dem Label „Concrete“ dar, an dem man auch riechen darf. Und wenn man sich gegenseitig fragt, ob das denn nun nach Beton rieche, macht das auf jeden Fall Spaß, der in Museen ja oft zu kurz kommt. Das Brutalismus im Netz einen Aufwind erfährt, wird auch an Blogs wie „Fuck Yeah Brutalism“ auf Tumblr oder der Facebook-Gruppe „The Brutalism Appreciation Society“ mit aktuell 57.000 Mitgliedern deutlich.

Dieser „aktuelle Hype kann zumindest helfen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, das diese Bauten erhaltenswert sind. Langlebig wird der Hype nicht sein, aber wenn er den Brutalismus als erhaltenswert etabliert und seine Erschließung befördert, dann ist das eigentlich nur gut“, stellt auch Jan Dimog, Redakteur von TheLink, fest.[xxii]

Alles in Allem erfüllt diese parteiergreifende Ausstellung wohl die Intention des Museums – sie erregt Aufmerksamkeit und zeigt, welche Vielfalt sich hinter dem Begriff Brutalismus versteckt. Und vielleicht ist es auch eine kluge Taktik so radikal und parteiisch Stellung zu beziehen, um eine Debatte auszulösen. Etwas mehr Information hätte die Ausstellung dennoch vertragen können, damit man sich nach dem Besuch eben nicht mehr so verwirrt fragen muss: Was ist Brutalismus?

[Dieser Text ist im Rahmen des Seminars „Was ist Brutalsimus?“ unter Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Udo Gleim an der TU Darmstadt entstanden. ]

 

SOS BRUTALISMUS – Rettet die Betonmonster! Ein gemeinsames Projekt des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt und der Wüstenrot Stiftung

9. November 2017 – 2. April 2018

Kuratierung: Oliver Elser

 

 

[i]Unter FalseFriend versteht man in der Interlinguistik „Wortpaare aus zwei Sprachen, die (..) trotz ähnlicher oder gleicher Form unterschiedliche Bedeutungen haben“ siehe Wikipedia (2018): Falscher Freund.

[ii] Vgl. Wüstenrot Stiftung | SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster – #SOSBrutalism.

[iii] Vgl. Brutalismus. Beiträge des internationalen Symposiums in Berlin 2012 (2017). Zürich: Park Books (SOS Brutalismus, Begleitband). S.36

[iv] Weitere Beispiele für „Nicht-Beton-Brutalismus“ stellen das „Sugden House“ der Smithsons oder die Montesori-Schule von Hermann Hertzberger dar.

[v] Jürgen Joedicke wertete diese brutalistische Effekthascherei mit dem Ausdruck „exhibizionistische Exzesse“ ab. Siehe BRUTALISMUS: Rauh und rissig – DER SPIEGEL 47/1967.

[vi] Vgl. Pascal Devill: Brutalist Websites.

[vii] Auf dem Foto zu sehen: Die „Bank of Israel“ von Arieh und Eldar Sharon, sowie das „Instituto Tecnico Industriale e Istituto Professionale di Stato“ von Enrico Castiglioni

[viii] Ausnahme stellt die Original-Schnittdarstellung des „Palace Bonaventure“ in Montréal dar.

[ix] Vgl. Alison and Peter Smithson: House in Soho, London. In: Architectural Design (Dezember 1953).

[x] Siehe Youtube: Dirksen, Kirsten (2015): Nakagin: 140 plug n‘ play capsules float in metabolist tower.

[xi] Siehe: DAM, Wüstenrot-Stiftung (Hg.) (2018): #SOSBrutalism. Online verfügbar unter http://www.sosbrutalism.org/cms/15802395#15891005

[xii] Vgl. Hertzberger, Herman (op. 1995): Vom Bauen. Vorlesungen über Architektur. Unter Mitarbeit von Claudia Schinkievicz. München: Aries. S. 22

[xiii] Vgl. Hertzberger, Herman (op. 1995): Vom Bauen. Vorlesungen über Architektur. Unter Mitarbeit von Claudia Schinkievicz. München: Aries. S.88f

[xiv] Vgl. Barthel, Denis (2017)

[xv] Vgl. Dimog, Jan (2018): Radikal brutal. TheLink.

[xvi] Siehe ARCH+: Brutalismus – eine Phantomdebatte?

[xvii] Vgl. Brutalismus. Beiträge des internationalen Symposiums in Berlin 2012 (2017). Zürich: Park Books (SOS Brutalismus, Begleitband). S.171

[xviii] Vgl. Beverly Kaye: About ArtBrut. – http://www.artbrut.com

[xix] Vgl. Brutalismus. Beiträge des internationalen Symposiums in Berlin 2012 (2017). Zürich: Park Books (SOS Brutalismus, Begleitband). S.144

[xx] Vgl. Brutalismus. Beiträge des internationalen Symposiums in Berlin 2012 (2017). Zürich: Park Books (SOS Brutalismus, Begleitband). S.144

[xxi] Auch wenn die Antivilla vor der Sanierung äußerlich kein brutalistischer Bau war, sie hatte dieselben Probleme.

[xxii] Vgl. Dimog, Jan (2018): Radikal brutal. TheLink vom 14.02.2018.

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